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Gebrüder Grimm Schule

GEBRÜDER-GRIMM-SCHULE

Märchen- & Zauberschule

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Themenelternabende an der Gebrüder-Grimm-Schule

im Schuljahr 2011/12

In diesem Schuljahr hat das sozialpädagogische Team vier Elternabende zu unterschiedlichen Themen organisiert. Dazu waren alle Eltern der Schule herzlich eingeladen. In einem Zeitrahmen von ca. 90 Minuten haben Referenten zu unterschiedlichen jugendspezifischen Themen oder Erziehungsfragen referiert.

So ging es am ersten Abend des Schuljahres um das Thema:

"Taschengeld und Konsum".

Gabriele Kutter hat von ihrer Arbeit im dem Projekt "Krötenwerkstatt" berichtet. Ziel dieses Projektes ist es, Schüler und Schülerinnen in einem kompetenten Umgang mit Geld und Medien zu stärken. Auch bei vielen Eltern gab es Fragen rund um das Thema "Taschengeld" und "Verschuldung" bei Jugendlichen. Ein wichtiger Konsens des Abends war, dass es wichtig ist, den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, nur dann Geld auszugeben, wenn sie es tatsächlich erspart oder erarbeitet haben. Dazu gehört auch, dass sie nicht jederzeit einen Taschengeldnachschub bei den Eltern bekommen können, sondern über ein festgelegtes Budget verfügen sollten. Auch die Erfahrung, dass dieses manchmal nicht für die Wünsche reicht und ausgeschöpft ist, gehört zum Erwachsenwerden dazu. 

Der zweite Abend hat sich mit dem Thema:

"Medien und Computerspiele" beschäftigt.

Frau Knüller von der Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes wies auf die Gefahren, aber auch auf die Chancen der Medienwelt für Jugendliche hin. Das Spielen am Computer oder der Spielkonsole, sowie die Nutzung des Internets sind nicht generell bedenklich. Wichtig sind klare Regeln und Absprachen bezüglich des Zeitrahmens und der Art der Nutzung. Offen mit den Kindern und Jugendlichen über die Gefahren zu sprechen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben, ist dabei sehr wichtig. Tipps und Hilfen finden Eltern dabei auf der Internetseitewww.klicksafe.de.

Mit dem Thema "Alkohol und Jugendschutz" beschäftigte sich der dritte Themenabend. FrauKröger von der Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes und Herr Wesendrup von der Stadt Lingen standen an diesem Abend als Referenten zur Verfügung. Hier ging es vorwiegend um die Themen: Ab wann darf mein Kind Alkohol trinken? Wie lange darf es abends unterwegs sein? Wo können sich die Kinder und Jugendlichen in Lingen unbedenklich aufhalten? Wie kann ich mein Kind zu einem angemessenen und verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol erziehen?

Wichtig ist es auch hier mit den Jugendlichen im Gespräch zu bleiben und ihnen die Gefahren sowie die eigene Position deutlich zu machen. Des Weiteren sollten Eltern ihre Kinder stärken  "Nein" zu sagen und ihre eigenen Wünsche zu vertreten. Bezüglich der Angebote wies Herr Wesendrup daraufhin, dass die Angebote des Jugendzentrums "Alter Schlachthof" sowie der Jugendkeller unbedenklich genutzt werden können. Bei diesen Angeboten ist immer eine Aufsicht gewährleistet.

Am letzten Themenabend in diesem Schuljahr ging es um das Thema:

"Pubertät – Wegen Umbau geschlossen".

Herr Dr. Flutterund Frau Büske von der psychologischen Beratungsstelle Lingen gaben den anwesenden Eltern einen interessanten und informativen Einblick zu dieser Lebensphase, die wohl allen von ihren eigenen Kindern sehr gut bekannt ist.

Die Pubertät ist eine Phase des Umbaus. Die bis dahin bestehenden Verknüpfungen im Gehirn werden neu erstellt, verfestigt oder verworfen. Damit ist diese Lebensphase sehr wichtig für das Erwachsenwerden.  Auch wenn die damit einhergehenden Schwierigkeiten sowohl Eltern als auch Kinder vor eine große Herausforderung stellen. Nicht wenigen Eltern ist bekannt, dass es schwierig ist, Jugendliche für die Schule zu begeistern oder sie abends ins Bett bzw. morgens aus dem Bett zu bekommen. Auch das Wechselbad der Gefühle, zwischen Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt ist vielen Eltern aus dem Zusammenleben mit ihren Kindern bekannt. Neben Erklärungen aus der Forschung gab es auch einige Tipps, die den Umgang mit den Jugendlichen erleichtern können. Ein Allheilmittel, das für jeden gleichermaßen gilt, gibt es jedoch nicht.

Eine wichtige Grundeigenschaft, die Eltern in dieser Phase weiterhilft ist Gelassenheit. In vielen Fällen ist es besser, die Situationen mit Abstand zu betrachten und dann in Ruhe ins Gespräch zu kommen, als sich im direkten Konflikt auf eine Diskussion einzulassen. Besonders wichtig ist es mit den Jugendlichen in Kontakt zu bleiben und Interesse an ihrer Lebenswelt zu zeigen. Trotzdem ist es ganz normal, dass die Jugendlichen sich von den Erwachsenen abgrenzen und ihren eigenen Weg gehen. Dabei werden Gleichaltrige und Vorbilder besonders wichtig.

Am Ende des Abends kamen wohl alle Anwesenden zu dem Fazit, dass auch die Pubertät mit ihren Höhen und Tiefen als eine positive Lebensphase gesehen werden kann, die jedes Kind unbedingt durchleben sollte.

Auch im nächsten Schuljahr wird es weitere Themenabende geben, zu denen wir Sie schon jetzt herzlich einladen. Die Termine und Themen finden Sie auf der Internetseite und im Heft der Ganztagsbetreuung.

Altenheimgruppe:

Weihnachtsfeier im Stephanus-Haus am 7.Dezember 2011

Wie in jedem Jahr gab es wieder die traditionelle Weihnachtsfeier der Gebrüder-Grimm-Schule im Stephanus-Haus.

Vierzig Schülerinnen und Schüler waren an der Gestaltung der Feier beteiligt. Zunächst gab es ein abwechslungsreiches Programm. Frau Wasserrund und  Herr Silberfluss trugen mit ihren Musikschülern viele alte und neue Weihnachtslieder vor und mancher Bewohner sang gerne mit.  Die Altenheim-Schüler sagten Gedichte auf und stellten weihnachtliche Erzählungen vor.

Nach einer kurzen Stärkung ging es mit mehr als 100 Geschenken durch das Haus. Die Altenheim-Schülerinnen hatten in der Schule unter der Anleitung von Frau Jansen Kekse gebacken, so dass wir das leckere Gebäck überall verteilen konnten, während die Musikschüler mit ihrem Gesang für weihnachtliche Stimmung sorgten.

Kuchenverkauf für Afrika

Im Rahmen des Armutsprojektes führte die Klasse 6e einen Kuchenverkauf zu Gunsten hungernder Menschen in Afrika durch. Fast jeder Schüler hatte fleißig gebacken. Vom Apfelkuchen über Muffins, Käse,- und Schokoladenkuchen, Amerikaner bis zu Kelloggskuchen wurde eine reichhaltige Auswahl zum Verkauf angeboten. Am Ende der 2. großen Pause war dann auch das letzte Stück Kuchen verzehrt.

Die Klasse 6e bedankt sich bei allen Schülern und Lehrern für die zum Teil sehr großzügigen Spenden sowie bei allen Eltern und Großeltern, die beim Kuchen backen geholfen bzw. den Verkauf tatkräftig unterstützt haben.

Der Lohn für die Arbeit: Es konnten 196,40 € auf das Konto "Bündnis Entwicklung Hilft" überwiesen werden!

Übrigens, in den kommenden Pausen muss wieder auf das Butterbrot zurückgegriffen werden.

„An der Nordseeküste – am plattdeutschen Strand – sind die Fische im Wasser – und selten an Land.“

Nach längeren Planungen und Vorbereitungen fuhren wir (die Klassen 6a und 6b mit ihren Klassenlehrerinnen) am Donnerstag, 22.09.2011 mit dem Zug nach Norddeich. An diesem Tag standen eine Wattwanderung und der Besuch der Seehundstation auf dem Plan.

Mit viel Sonnenschein gingen wir zunächst am Deich entlang zu unserem Treffpunkt am Badestrand. Dort trafen wir zwei Mitarbeiterinnen der Seehundstation, mit denen wir zu Stranddetektiven wurden. Nach der Prüfung des Deiches und einem „Muschel-Such-Kontest“ ging es ins Watt. Wir gruben Wattwürmer aus und fanden Muscheln und Krebse. Viele Schüler machten Bekanntschaft mit dem Schlickwatt und sanken dort tief ein. Einige Gummistiefel mussten sogar ausgegraben werden. Nachdem sich einige Schüler umgezogen hatten, gingen wir zur Seehundstation. Dort erforschten wir das Leben der Seehunde und sahen bei der Fütterung der Heuler zu.

Nach einem wunderschönen Tag fuhren wir wieder mit dem Zug nach Hause. Dort nahmen uns einige Eltern müde und dreckig, aber dennoch glücklich, wieder in Empfang.

Am nächsten Schultag besprachen wir den Ausflug. Die Schüler meinten einstimmig: „Unser Ausflug an die Nordsee war einmalig und wunderschön!“

Theaterstück „Gretchen reloaded“  stimmt nachdenklich

Am Freitag, den 06.10.2011 wurde in unserer Schule das Theaterstück „Gretchen reloaded“ aufgeführt.

Jenny lernt im Internet „Dreamboy 17“ kennen. Nach einem ersten Treffen ist sie schwanger. Der vermeintliche Traummann entpuppt sich als Familienvater und möchte nun nichts mehr von ihr wissen. Nach der Geburt des Kindes, durchlebt Jenny eine bedrückende Achterbahnfahrt der Gefühle. Sie versucht das Geschehene in Gesprächen mit ihrem Teddy zu verarbeiten,  muss innerhalb kürzester Zeit erwachsen werden und ihre Kindheit hinter sich lassen. Schnell wird dem Zuschauer deutlich, dass es sich bei dem Stück nicht um eine „locker-flockige Komödie“ handelt, sondern um ein sehr ernstes und tiefsinniges Stück. Dies betont auch die Darstellerin des Stücks Sonni Maier.

Während des Theaterstücks, welches sich die neunten und zehnten gemeinsam mit ihren Klassenlehrern angesehen haben, war es sehr ruhig. Viele Schüler waren auch im Anschluss an das Stück noch sehr nachdenklich gestimmt. Gemeinsam mit der Darstellerin Sonni Maier, haben die Schüler im Anschluss nochmals über die Inhalte des Stücks gesprochen und viele Fragen gestellt. Sonni Maier berichtet über die Entstehung des Stücks, das sie selbst in Anlehnung an die Gretchen Tragödie aus Goethes Faust geschrieben hat. Die 200 Jahre alte Geschichte wurde für die Teenager in die heutige Zeit übersetzt und soll die Jugendlichen dafür sensibilisieren mit wem sie sich einlassen und wer ihre Liebe und ihr Vertrauen wert ist.

Das das Stück an der Schule aufgeführt werden konnte, verdanken die Schüler der Schwangerenberatungsstelle Donum Vitae und dem Landkreis Emsland. Diplom Sozialarbeiterin Waltraud Wolbert von Donum Vitae, machte die Schüler und Schülerinnen auf die Hilfsmöglichkeiten aufmerksam, die den Jugendlichen in solch einer Konfliktsituation zur Verfügung stehen. Im Nachgang werden sich die Schüler und Schülerinnen noch im Rahmen des Unterrichts mit der Thematik beschäftigen.

Für alle Beteiligten war das Theaterstück ein voller Erfolg.

Abschlussfahrt - BERLIN

...lange haben alle darauf gewartet, und nun ist es leider schon wieder vorbei:

Die Abschlussfahrt der Klassen 10e und 10f. Berlin war das Reiseziel und es war eine gute Entscheidung. Trotz anfänglichen Ärgernisses über das Hotel verflog die schlechte Laune schnell, da die Vorfreude auf die kommenden Tage sehr groß war.

Morgens ging es schon früh aus den Federn, da ein straffes Tagesprogramm auf uns wartete. Dazu zählten unter anderem eine Stadtrundfahrt durch ganz Berlin, eine Besichtigung des Bundestages sowie viele weitere Sehenswürdigkeiten - auch des 2. Weltkrieges - in Berlin. Auch bei den vielen Programmpunkten fand sich durchaus genügend Zeit zur freien Verfügung.

Und  Veranstaltungen wie ein Besuch in Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett, das bekannten Musicals "Blue Man Group" oder ein Besuch im Filmpark Babelsberg zauberten uns Schülern ein breites Lächeln ins Gesicht.

Nicht einmal das berühmte Nachtleben Berlins wurde auf unserer großen Erkundungstour ausgelassen. So verbrachten einige Schüler einen Abend, mit anfänglicher Skepsis und Unmotivation, in einer Diskothek namens "Maxim", wo auch andere Schulklassen das Nachtleben austesten wollten. Doch trotz der großen Zweifel der Schüler, dass die Diskothek nicht ihren Erwartungen entsprach, wurde sie zu einem großen Highlight der Klassenfahrt, die wir auf keinen Fall missen möchten.

Gerade als wir uns an das schöne Berlin gewöhnt hatten, ging es leider nach einer Woche wieder zurück nach Lingen. Während der 10stündigen Rückfahrt waren alle traurig, dass es schon wieder vorbei war. Doch die Freude auf das Wiedersehen mit den Familien war groß.

Zum Schluss möchten wir allen danken, die dazu beigetragen haben, uns diese tolle Klassenfahrt zu ermöglichen.

 

Aktuelles

Am Donnerstag, den 8. November finden wegen einer wichtigen Zauberveranstaltung nach dem Mittagessen keine Angebote der Ganztagsbetreuung statt!

Weitere Informationen

 
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